Menschen aus aller Welt

von Redaktion

Mit ihrem Oldtimer Hudo fuhr Heidi Hetzer (81) um die Welt, doch eine Versicherung wollte sie jetzt bei der Neuanmeldung eines Wohnmobils als Fahranfängerin einstufen. „Das ist doch ein Witz“, sagte die frühere Rallyefahrerin und Autohaus-Chefin. Seit 65 Jahren habe sie einen Führerschein. Wie es zu der Einstufung kam, erklärte Hetzer so: Tatsächlich habe sie nie einen Neuwagen auf ihren Namen zugelassen, nur ihre Oldtimer. „Aber die zählen nicht, wenn ich eine internationale Versicherung abschließen will“, sagte Hetzer. „Am Anfang habe ich mich geärgert, jetzt kann ich nur noch darüber lachen.“ Im November wolle sie mit ihrem Wohnmobil zu einer Reise durch Afrika starten. „Bis dahin werde ich eine Lösung gefunden haben.“

Walter Carr, Möbelpacker aus dem US-Bundesstaat Alabama, hat Einsatzfreude bewiesen und ist dafür belohnt worden. An einem Samstagmorgen war er zu einem Einsatz bei einem Umzug eingeteilt – allerdings war sein Auto kaputt. Also machte sich der 20-Jährige bereits am Freitag kurz vor Mitternacht zu Fuß auf den mehr als 30 Kilometer langen Weg zur Arbeit – und kam pünktlich an. Als Luke Marklin, der Chef der Umzugsfirma, davon erfuhr, schenkte er dem Angestellten kurzerhand sein Auto. Die Kundin der Firma startete eine Spendenaktion für Carr. Dieser zeigte sich gerührt. Sein Resümee: „Jede harte Arbeit, die du übernimmst, macht sich auf lange Sicht bezahlt.“

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