Der Hollywood-Schauspieler Michael Douglas hofft bei den Kongresswahlen in den USA im November auf einen Erfolg der Demokraten. „Wie so viele Menschen in meinem Umfeld will ich alles daran setzen, dass wir zumindest den Kongress für die Demokraten zurückgewinnen“, sagte der Kritiker von US-Präsident Donald Trump der „Stuttgarter Zeitung“ und den „Stuttgarter Nachrichten“. „Das wäre ein erster Schritt in die richtige politische Richtung“, fügte der 73-Jährige hinzu. Douglas machte zugleich deutlich, dass er große Stücke auf seinen deutschen Kollegen Til Schweiger hält. Ursprünglich habe er den Plan gehabt, bei Schweigers US-Remake von „Honig im Kopf“ als Produzent mitzuwirken, was aber an Terminproblemen gescheitert sei.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat sich am Dienstag in einer Bremer Klinik am Auge operieren lassen. Nach dem kleineren Eingriff wollte der 62-Jährige bereits am Mittwoch wieder nach Berlin zurückkehren, wie eine Sprecherin des Präsidialamtes mitteilte. Dem Staatsoberhaupt gehe es gut, berichtete die „Bild“-Zeitung. Dem Bericht zufolge waren Steinmeier wegen eines Augenleidens bereits vor langer Zeit Hornhäute eines Spenders transplantiert worden. In jüngster Zeit habe Steinmeiers Sehkraft offenbar wieder nachgelassen, deshalb sei eine neuerliche Operation nötig geworden.
Der britische Popsänger Elton John hat mit großer Wut die Diskriminierung von Homosexuellen in Osteuropa angeprangert. Hass auf sexuelle Minderheiten würde dafür sorgen, dass sich HIV und Aids weiterhin verbreiten, klagte der Sänger bei der Welt-Aids-Konferenz in Amsterdam. Elton John machte in Amsterdam keinen Hehl aus seiner „großen Wut und tiefen Frustration“ über die politisch Verantwortlichen. Ein Ende der Epidemie sei zum Greifen nah, sagte er. Doch der politische Wille in Osteuropa und vor allem in Russland fehle. „Politiker müssen menschlicher werden und endlich alle Menschen gleich behandeln.“