von Prozession

Dorf vertreibt Mafia-Boss

von Redaktion

Rom – Ein 2000-Seelen-Dorf in Süditalien hat sich gegen die Mitwirkung eines mutmaßlichen ‘Ndrangheta-Bosses bei einer Marienprozession gewehrt. Laut der Zeitung „Corriere della Calabria“ hatte der 59-Jährige im kalabrischen Zungri versucht, sich spontan als Träger des Madonnenbildes zu beteiligen. Nach Wortgefechten entfernte sich der mutmaßliche Pate. Gegen ihn liegen keine strafrechtlichen Anschuldigungen vor. Auftritte von Chefs mafiöser Vereinigungen dienen der Festigung ihres Machtanspruchs.  kna

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