Menschen aus aller Welt

von Redaktion

Oscar-Preisträger Robert Redford will seine Schauspielkarriere beenden. „Sag niemals nie, aber ich habe ziemlich sicher beschlossen, dass es das für mich als Schauspieler war“, sagte der 81-Jährige der US-Zeitschrift „Entertainment Weekly“ über seinen neuen Film „The Old Man and The Gun“. „Ich werde mich danach in Richtung Ruhestand bewegen.“ Schließlich schauspiele er bereits, seit er 21 Jahre alt war. In dem Film, der im Herbst in die US-Kinos kommt, geht es um den Berufsverbrecher Forrest Tucker, der dem Gefängnis auch als notorischer Bankräuber immer wieder entgeht. „Für mich war es wundervoll, die Figur an diesem Punkt in meinem Leben zu spielen“, sagte Redford. Ob er als Regisseur weiter arbeitet, wollte er nicht sagen.

US-Schauspieler Kurt Russell (67, „Die Klapperschlange“) hat den gefeuerten Regisseur James Gunn (52, „Guardians of the Galaxy“) verteidigt. „Er hat ein wunderbares Herz und einen großartigen Geist. Ich hoffe, ihm wird vergeben“, sagte Russell dem US-Magazin „Variety“. Disney hatte Gunn kürzlich vor die Tür gesetzt, da dieser vor Jahren auf Twitter Witze über Vergewaltigungen und Pädophilie verbreitet hatte. Sie waren von einer konservativen Nachrichtenseite entdeckt worden. Russell, der 2017 im zweiten „Guardians“-Teil zu sehen war, sagte weiter: „Ich glaube, wir sind mittlerweile zu sensibel geworden, und das vielleicht bei den falschen Leuten.“ Disney sucht derzeit nach einem Drehbuchautor und Regisseur für den geplanten dritten Teil der Science-Fiction-Reihe.

Der französische Starkoch Joël Robuchon ist tot. Er starb am Montag in Alter von 73 Jahren in Genf, wie sein Pressebüro bestätigte. Robuchon gehörte zu den Wegbereitern der „Nouvelle Cuisine“ und führte eine weltweite Gastronomiegruppe. Mit seinen Restaurants hat der aus Westfrankreich stammende Gastronom nach Angaben seines Unternehmens weltweit die meisten Sterne im Michelin-Gastronomieführer. In Paris trägt unter anderem das Zwei-Sterne-Haus „L’Atélier de Joël Robuchon – St.Germain“ seinen Namen. Frankreichs Regierungssprecher Benjamin Griveaux würdigte ihn via Twitter als visionären „Chef“ – so werden in Frankreich Spitzenköche genannt.

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