Eine Reihe von Broadway-Stars haben sich Protesten gegen die Politik von US-Präsident Donald Trump vor dem Weißen Haus angeschlossen. Die bekannte Schauspielerin und Komikerin Rosie O’Donnell gab am Montagabend (Ortszeit) mit rund 30 Sängern und Musikern vor den Toren des Regierungssitzes des Präsidenten in Washington Stücke aus verschiedenen Musicals zum Besten. Die Proteste gegen Trumps Politik am Weißen Haus finden seit mehr als drei Wochen jeden Abend statt. „Lasst den Präsidenten unmissverständlich wissen, dass wir leben und dass wir wach und wachsam sind. Wir gehen nicht weg!“, rief die Emmy-Preisträgerin O’Donnell den Demonstranten zu. Trump war während der Proteste nicht in Washington, sondern in einem seiner Golfclubs im Bundesstaat New Jersey. Wegen seiner heftigen Angriffe auf die Medien und seiner harten Einwanderungspolitik steht Trump bei vielen in der Kritik. Die Unzufriedenheit vieler US-Bürger verstärkte sich besonders nach seinem Gipfeltreffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Helsinki im Juli.
Eine Drohne hat den Urlaub von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron gestört: Nach Angaben des Elysée-Palasts vom Montagabend wurden Ermittlungen eingeleitet, nachdem das ferngesteuerte Objekt die Sommerresidenz des Staatschefs überflogen hatte. Macron und seine Frau Brigitte halten sich seit Freitag in Fort Brégançon an der Mittelmeerküste auf. Dort verbringen französische Präsidenten seit mehr als 50 Jahren ihren Urlaub. Wem die Drohne gehört und ob sie abgeschossen wurde, teilte Macrons Büro nicht mit.
Nach der Demolierung von Donald Trumps Stern auf dem „Walk of Fame“ ist ein Kalifornier wegen mutwilliger Beschädigung angeklagt worden. Der 24-Jährige soll kommende Woche dem Haftrichter vorgeführt werden. Im Falle einer Verurteilung drohten ihm bis zu drei Jahre Haft. Dem Mann wird vorgeworfen, am 25. Juli die Plakette auf dem Hollywood Boulevard mit einer Spitzhacke zertrümmert zu haben. Er stellte sich später der Polizei.