2975 Hurrikan-Tote auf Puerto Rico

von Redaktion

Washington – Die Regionalregierung des US-Außengebietes Puerto Rico hat die offizielle Zahl der Todesopfer nach dem Hurrikan „Maria“ im vergangenen Jahr von bisher 64 auf 2975 hochgesetzt. Laut einer Studie der George-Washington-Universität – die von der Regionalregierung mit initiiert worden war – starben in den sechs Monaten, nachdem „Maria“ auf Land getroffen war, 2975 Menschen, deren Tod in Zusammenhang mit dem Sturm gebracht werden kann.

Der US-Bundesregierung von Donald Trump war vorgeworfen worden, die Unwetterfolgen in Puerto Rico – anders als etwa in ebenfalls betroffenen US-Bundesstaaten wie Florida – nicht ausreichend bekämpft zu haben. So litten die Menschen in Puerto Rico monatelang unter dem Ausfall von Strom.

Das Weiße Haus sagte, die Bundesregierung habe eine 12 000 Mann starke Hilfsmannschaft dorthin geschickt. Trump habe angeordnet, die Notfallkosten für ein Jahr zu 100 Prozent über den Bund zu tragen – dies habe es niemals zuvor gegeben.  dpa

Artikel 2 von 9