Berlin – Jeder vierte Studierende in Deutschland fühlt sich einer Studie zufolge stark gestresst. Fast gleich hoch ist der Anteil derjenigen, die von Erschöpfung berichten. Das sind erste Ergebnisse der „Studie zur Gesundheit Studierender in Deutschland“. Die Untersuchung ist eine Kooperation des Deutschen Zentrums für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW), der FU Berlin und der Techniker Krankenkasse (TK). Sie sollte am Mittwoch, dem Internationalen Tag der seelischen Gesundheit, online veröffentlicht werden.
Insbesondere bei Studentinnen ist die psychische Belastung den Angaben zufolge hoch: Jede Fünfte habe Symptome einer generalisierten Angststörung aufgewiesen – die Frauen berichteten von häufiger Nervosität, Ängstlichkeit oder Anspannung sowie einem Mangel an Kontrolle über die eigenen Sorgen. Befragt wurden rund 6200 Studenten.