Die Familie von Prince hat US-Präsident Donald Trump aufgefordert, bei Wahlkampfauftritten keine Stücke der verstorbenen Pop-Ikone mehr zu spielen. Die Erben des Musikers hätten Trump oder dem Weißen Haus „niemals“ die Erlaubnis dafür gegeben, schrieb sein Halbbruder bei Twitter. Sie hätten Trump daher aufgefordert, die Nutzung seiner Lieder „sofort“ einzustellen. Nach US-Medienberichten hat Trump im Wahlkampf für die im November anstehenden Kongresswahlen bei mehreren Auftritten den Prince-Hit „Purple Rain“ spielen lassen, darunter vergangene Woche in Mississippi.
Der in Wien geborene Künstler André Heller wäre in seiner Jugend in Berlin fast vom Pfad der Tugend abgekommen. 1964 habe er sich als 17-Jähriger beim damals legendären Regisseur Walter Felsenstein als Assistent bewerben wollen, schilderte der heute 71-Jährige in einem Interview mit der „Berliner Zeitung“. Nach drei Tagen im Vorzimmer und enttäuschenden drei vergeblichen Minuten Gehör beim Großmeister habe er auch sonst nirgendwo Arbeit gefunden, sodass er beschlossen habe, „auf dem Strich“ Geld zu verdienen – bei Frauen. „Abgebrannt und in einem Jammerzustand bin ich stundenlang abends über die Straßen geschlichen, in der absurden Hoffnung, dass mich zahlungswillige, schöne, liebeshungrige Damen ansprechen würden“, erinnerte sich Heller, der seit vielen Jahren in Marokko lebt.