Carcassonne – Das Wasser überraschte viele im Schlaf: Heftiger Regen hat im Süden Frankreichs am Montag verheerende Überschwemmungen angerichtet. Mindestens 13 Menschen starben im Département Aude, acht wurden schwer verletzt, teilten die Behörden mit. Per Hubschrauber holten Retter Einwohner der Gemeinde Villegailhenc aus ihren Häusern. Wassermassen umspülten ihre Häuser. Eine Brücke in dem Dorf nördlich der Stadt Carcassonne wurde fortgerissen. Auto stapelten sich oder wurden von der Flut umgeworfen. Grund für die Überschwemmungen waren starke Regenfälle in der Nacht zu Montag. Innerhalb weniger Stunden fiel im Département Aude mancherorts so viel Regen wie normalerweise in mehreren Monaten. In der Gemeinde Trèbes erreichte das Hochwasser einen Stand von mehr als sieben Metern. Seit 1891 hat es hier Behördenangaben zufolge nichts Vergleichbares gegeben.