Die Zeitumstellung richtig vorbereiten

von Redaktion

Viele Senioren sind ohnehin schon früh wach – und wenn die Uhren am Sonntag von drei Uhr auf zwei Uhr zurückgestellt werden, ist mancher womöglich noch früher fit. Angst davor haben sollten Ältere aber nicht, sagt Prof. Hans Jürgen Heppner, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie vom Helios Klinikum Schwelm. Die meisten hätten im Alter ja nicht so viele feste Termine. „Also können sie im Grunde schlafen, wann sie wollen.“

Wer keine Lust auf zu frühes Aufstehen hat, kann sich vorbereiten: Einfach in den Tagen vor der Zeitumstellung an jedem Tag zehn Minuten später ins Bett gehen, rät Heppner. „So gewöhnt sich der Körper langsam an die neue Zeit.“ Menschen, die regelmäßig um vier oder fünf aufwachen, rät der Altersmediziner, ihre Schlafgewohnheiten zu überdenken. Oft hilft es, später ins Bett zu gehen. „Ich rate Senioren, Nickerchen am Tag zu vermeiden.“ Denn wer so schläft, der braucht nachts weniger Schlaf.

Hilfreich für die Nachtruhe ist Heppner zufolge auch Aktivität am Tag. „Verlassen Sie das Bett und auch das Haus, gehen Sie spazieren“, rät der Arzt. Rund drei bis vier Stunden vor dem Schlafengehen hilft es, sich nochmal aktiv zu beschäftigen. In der Stunde vor dem Schlafen sollte man zur Ruhe kommen. Frei verkäufliche Schlafmittel sollte man vermeiden, sagt Heppner. Medikamente sollten immer mit dem Hausarzt besprochen werden.

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