Der Designer Guido Maria Kretschmer könnte sich eine Kandidatur als Bürgermeister auf Sylt vorstellen. Für „Politik in der ersten Reihe“ sei er nicht „radikal“ und machtgierig genug, sagte der 53-Jährige der Zeitschrift „Gala“. Für die „kleine Bühne“ wäre er allerdings „definitiv mehr geeignet“. Kretschmer ergänzte: „Vielleicht werde ich ja mal Bürgermeister auf Sylt.“ Auf der Nordseeinsel besitzt er „Gala“ zufolge ein Haus.
Vor dem eigenen Tod fürchtet sich Schauspieler August Zirner kaum. „Ich habe Angst, dass andere Leute sterben – was mich selbst betrifft, eher nicht“, sagte Zirner laut einer Vorabmeldung vom Mittwoch der Illustrierten „Bunte“. Bei einem Video zu seinem bisherigen Schaffen, das seine Frau ihm vor zwei Jahren für seinen 60. Geburtstag zusammengestellt habe, habe er insgeheim gedacht: „Eigentlich könnte ich gehen.“ Seine Frau habe ihm mit dem Video erneut vor Augen geführt, mit welch tollen Regisseuren und Musikern er habe arbeiten dürfen, „und dass ich seit fast 40 Jahren eine mitunter leidgeprüfte, aber schöne Ehe führe und vier tolle Kinder habe“, sagte der 62-Jährige.
Im Prozess gegen den mexikanischen Drogenboss Joaquín „El Chapo“ Guzmán in New York hat ein Geschworenen-Kandidat für Wirbel gesorgt. Im Zuge der Auswahl der Geschworenen wurde bekannt, dass der junge Mann im Gerichtssaal um ein Autogramm des berüchtigten Angeklagten gebeten hatte.
Der im kolumbianischen Medellín geborene, aber seit 20 Jahren in New York lebende Mann hatte über einen Vollzugsbeamten um das Autogramm gebeten. Als der Richter ihn nach dem Grund fragte, sagte er: „Weil ich ein bisschen Fan bin.“ Während Guzmán auf der Anklagebank grinste, wurde der Kandidat von der Liste gestrichen. Am Montag hatte der Mann bereits verraten, dass er Krimiserien liebe und sich aufgrund seiner Herkunft bestens mit dem Thema Drogenhandel auskenne – sein Urteil als Geschworener werde dies aber nicht beeinflussen, versicherte er.