Jakarta – Mehr als 40 000 Menschen im Westen Indonesiens sind vom Tsunami am Samstag vertrieben worden. Von dieser Zahl sei auszugehen, nachdem Retter in kaum erreichbare Gegenden vorgedrungen seien, hieß es gestern. Die Behörden korrigierten die Zahl der Todesopfer leicht auf 426 herunter. Mehr als 7200 Menschen seien verletzt worden, 23 Personen würden noch vermisst. Der Anak Krakatau stieß weiter heiße Aschesäulen in den Himmel. Mit anhaltenden Eruptionen besteht auch die Gefahr weiterer Tsunamis.