Der Mond und seine dunkle Seite

von Redaktion

Der rätselhafte Mond fasziniert seit Jahrtausenden. Wir erklären vier weitgehend unbekannte Fakten:

Fußspuren erhöhten Mond-Temperatur

Der Mond ist knapp 385 000 Kilometer von der Erde entfernt. Auf ihm hat sich die Temperatur durch die Apollo-Missionen um zwei Grad erhöht. Das liegt daran, dass die Astronauten den Mondstaub aufwirbelten und so mehr dunkle Mondmaterie darunter von der Sonne beschienen wird und sich erwärmt. Dieses Rätsel um die Ursache der Monderwärmung wurde 2018 nach 40 Jahren geklärt. Scheint die Sonne auf den Mond, erwärmt er sich auf 130 Grad, nachts fällt die Temperatur auf -160 Grad.

Rückseite des Mondes ist nicht immer dunkel

Nur 60 Prozent des Mondes sind von der Erde aus sichtbar: Der Mond kreist um die Erde und er dreht sich um die eigene Achse. Beides dauert gleich lang, nämlich 27 Tage und 7 Stunden. Die Rückseite des Mondes wird bei Neumond durch die Sonne erhellt.

Mark Twain Schöpfer des Pink Floyd-Titels

Der Titel von Pink Floyds Album „The Dark Side of the Moon“ geht nicht auf die Musiker zurück. Quelle ist eine Metapher des Schriftstellers Mark Twain (1835-1910): „Jeder ist ein Mond und hat eine dunkle Seite, die er niemandem zeigt.“ Ihm ging es dabei um den Menschen und nicht um Astronomie.

Ohne Mond kein Leben auf der Erde

Früher war die Entfernung zwischen Mond und Erde weniger groß. Die Gezeiten – also die Differenz zwischen Hoch- und Niedrigwasser –- waren viel stärker. Die Wasserbewegungen verteilten Nährstoffe im Boden. Dies schuf gute Bedingungen für die Entwicklung des Lebens. S. SASSE

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