Brüssel – Vor fast zwei Jahrzehnten war der damals 14-jährige Simon Lembi von zu Hause in Brüssel verschwunden, nun hat die belgische Staatsanwaltschaft den Fall gelöst. Lembi sei in einem anderen Land aufgespürt worden, teilte ein Sprecher am Mittwoch mit. Nach seinen Angaben war der Bub aus Angola damals abgehauen, weil ihm „das Klima zu Hause nicht zusagte“. Dass er weggelaufen sein könnte, schloss seine Mutter damals aus. Der heute 33-Jährige lebe im Ausland und habe eine neue Identität angenommen, die er aber nicht preisgeben wolle, berichtete Geoman. Ihm gehe es gut. Bei seiner Vernehmung habe dieser sofort alles zugegeben. In der ganzen Zeit hatte er demnach keinen Kontakt zu seiner Familie. Diese sei inzwischen über das Schicksal des Jungen informiert. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft konnte Lembi in seiner neuen Heimat mit Hilfe des „Verfahrens für unbegleitete Kinder“ seinen Namen ändern.