Gießen – Dreieinhalb Jahre nach dem tragischen Unfall eines Mädchens in einem Kletterpark in Hessen hat der Prozess gegen die Betreiber wegen fahrlässiger Tötung begonnen. Es sei für sie „unglaublich, dass so ein schreckliches Unglück bei uns passiert ist“, sagte einer der beiden Angeklagten am Dienstag vor dem Landgericht Gießen. Die Zwölfjährige war im August 2015 in Schotten bei einem unkontrollierten Sturz von einem Sprungturm von einem mit Luft gefüllten Sprungkissen abgeprallt und mit dem Kopf auf einem Felsen aufgeschlagen. Dabei verletzte sich das Kind so schwer, dass es nach einem Monat im Koma starb. Die Staatsanwaltschaft wirft den Betreibern vor, Sicherheitsvorkehrungen missachtet zu haben. Das Urteil wird im März erwartet. dpa