IN KÜRZE

von Redaktion

Prinz Philip, Gemahl der Queen, bleibt nach seinem Autounfall vor vier Wochen ein Gerichtsverfahren erspart. Nach Prüfung der Umstände habe sie entschieden, dass eine Anklage gegen den Gemahl der Queen nicht im öffentlichen Interesse sei, teilte die britische Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit. Mitentscheidend sei auch gewesen, dass der 97-Jährige nunmehr auf seinen Führerschein verzichtet habe. Mitte Januar war Philip in der Nähe von Schloss Sandringham in der Grafschaft Norfolk mit einem anderen Auto zusammengestoßen, als er in seinem Geländewagen von einer Seitenstraße auf eine Hauptstraße einbog. Er selbst blieb unverletzt, doch eine Frau in dem anderen Fahrzeug brach sich ihr Handgelenk, eine zweite Frau erlitt eine Schnittwunde. Ihr neun Monate altes Baby auf dem Rücksitz des Wagens blieb ebenfalls unverletzt.

Stef Block, niederländischer Außenminister, weiß, wie der Brexit aussieht: Ein auf Twitter gepostetes Foto zeigt den 54-jährigen Minister mit einem großen, haarigen, blauen Unwesen, das sich auf seinem Schreibtisch breitmacht. Frustriert hebt Blok die Arme, weil der Störenfried ihn von der Arbeit abhält. „Stellt sicher, dass der Brexit Euch nicht im Weg steht – oder liegt“, heißt es in dem Begleitkommentar. Das Bild vom Brexit-Monster solle bei niederländischen Unternehmen das Bewusstsein für die möglichen Auswirkungen des geplanten EU-Austritts Großbritanniens schärfen – insbesondere für den Fall, dass das Vereinigte Königreich die EU am 29. März ohne ein Abkommen verlässt.

Nach ihrer international scharf kritisierten Festnahme ist die philippinische Journalistin Maria Ressa gegen Kaution freigekommen. Ressa war im Dezember vom US-Magazin „Time“ zu einer der „Personen des Jahres“ gekürt worden. Die 55-Jährige hat Präsident Rodrigo Duterte immer wieder für seinen Drogenkrieg mit tausenden Toten kritisiert. Ihre Festnahme am Mittwoch wurde international von Menschenrechtsgruppen und Journalistenorganisationen veruteilt.

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