Berlin – Im Fall der vermissten Rebecca aus Berlin will die Staatsanwaltschaft doch noch einen Haftbefehl gegen den Schwager des Mädchens durchsetzen. Ein Richter hatte es am Freitag abgelehnt, den Schwager als Verdächtigen in Untersuchungshaft zu nehmen. Dagegen will die Staatsanwaltschaft nun Beschwerde einlegen, wie die dpa aus Ermittlerkreisen erfuhr. Die Polizei hatte den Mann am Donnerstag festgenommen und musste ihn am Freitag wieder freilassen, weil die vorgelegten Beweise dem Richter nicht für einen Haftbefehl und die Untersuchungshaft ausreichten. Die Staatsanwaltschaft wollte sich dazu nicht äußern. Der „Berliner Kurier“ hatte zuerst darüber berichtet.
Worauf sich der Verdacht gegen den Schwager konkret stützt, sagte die Polizei nicht. Sie erklärte nur, es gebe nicht aufzuklärende Widersprüche „zwischen seinen Angaben und den neusten Ermittlungsergebnissen“.