Im Fall einer mutmaßlichen gescheiterten Kindesentführung in Velbert hat ein 21-Jähriger gestanden, den Jungen in seinem Auto mitgenommen zu haben. „Der Mann ist eindeutig identifiziert“, sagte ein Polizeisprecher in Mettmann. Nach einem Unfall mit dem Wagen hatte der Fahrer den Jungen laufen lassen. Die Polizei ermittele „mit Hochdruck“ wegen Freiheitsberaubung gegen den polizeibekannten Deutschen. „Wir haben im Augenblick aber keine rechtliche Möglichkeit, ihn festzunehmen. Wir brauchen Zeugen für die angeblichen weiteren Vorfälle dieser Art.“ Bisher habe sich aber niemand der zahlreichen Menschen, die im Internet vom Ansprechen weiterer Kinder berichtet hätten, als Zeuge gemeldet. Ein Autovermieter hatte den Hinweis auf den 21-Jährigen gegeben.
Wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs hat die Polizei in Bonn eine Zwölfjährige aus einem Campingwagen befreit. Laut Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft vom Montag wurde das Mädchen am Sonntag von einer Streifenwagenbesatzung aus dem Wagen geholt. Ein 54-Jähriger Mann und seine 50 Jahre alte Freundin wurden festgenommen.
Ein umstürzender Baum hat am Montag im münsterländischen Ochtrup einen 37 Jahre alten Autofahrer getötet. Der Mann war auf einer Landstraße unterwegs, als der Baum umfiel und das Fahrzeug traf. „Der Verdacht liegt nahe, dass das mit dem Sturm zusammenhängt“, sagte ein Polizeisprecher. Der Mann aus Ochtrup saß allein im Auto.
Forscher in Japan dürfen künftig Tiere züchten, die menschliche Organe haben. Das Wissenschaftsministerium in Tokio hob mehrere Einschränkungen für das Einpflanzen menschlicher Stammzellen in Tiere auf. Dadurch könnte Menschen geholfen werden, die bisher vergeblich auf eine Organspende warten. Die neuen Regeln erlauben es Wissenschaftlern nun, Tierembryonen eine spezielle Art menschlicher Stammzellen einzupflanzen und diese Embryonen dann auch von Tieren austragen zu lassen.