Lübeck – Wegen einer Messer- und Brandattacke auf einen Linienbus mit zwölf Verletzten ist ein 34-Jähriger aus Lübeck dauerhaft in die Psychiatrie eingewiesen worden. Das Landgericht der schleswig-holsteinischen Stadt stufte den Mann am Freitag in einem sogenannten Sicherungsverfahren als schuldunfähig ein und verurteilte ihn zu einer Behandlung in einer Spezialklinik. Der Iraner hatte vor fast acht Monaten in einem Bus Spiritusflaschen in einem Rucksack in Brand gesetzt sowie die Fahrgäste und den Busfahrer mit einem Küchenmesser und Faustschlägen attackiert. Nach Überzeugung der Richter litt der Beschuldigte an einer paranoiden Schizophrenie.