IN KÜRZE

von Redaktion

Die 82 Jahre alte Schauspielerin Nicole Heesters hat keine Angst vor dem Alter. „Ich genieße das Altwerden und die damit verbundene Alterssouveränität“, wurde sie von der „Stuttgarter Zeitung“ und den „Stuttgarter Nachrichten“ zitiert. „Auf vieles verzichten zu können, nicht überall dabei sein zu müssen, stattdessen Stille und Einsamkeit – das nehme ich als Luxus wahr. Ich bin mir selbst ein guter Partner geworden.“ Dass sie in ihrem Alter noch arbeiten dürfe, dass sie gesund sei und es immer noch weitergehe, dafür bedanke sie sich täglich. Gerne hätte die Film- und Theaterschauspielerin auch die „Gene ihres Vaters“ Johannes Heesters, der 2011 im Alter von 108 Jahren gestorben ist. Ende der 70er-Jahre war sie die erste weibliche Kommissarin in der Krimireihe „Tatort“. Als Marianne Buchmüller ermittelte sie für den Südwestfunk in Mainz. Von diesem Samstag an ist Heesters im Stuttgarter Schauspielhaus zu sehen.

Die niederländische Königin Máxima (47) hat sich einem kleinen operativen Eingriff unterziehen müssen. Sie könne daher nicht beim nationalen Einsatz von Ehrenamtlichen mitmachen, teilte der Hof mit. Einzelheiten zu dem Eingriff wurden nicht mitgeteilt. Er sei geplant gewesen und habe bereits in der vergangenen Woche stattgefunden. Máxima müsse sich nun ausruhen und sollte aber in der kommenden Woche wieder die Arbeit aufnehmen.

Fast ein halbes Jahrhundert nach dem „Bloody Sunday“ in Nordirland hat die britische Justiz Anklagen gegen einen ehemaligen Soldaten wegen Mordes erhoben. Wie der Staatsanwalt Stephen Herron mitteilte, war jahrelang gegen 17 britische Veteranen und zwei mutmaßliche Mitglieder der Untergrundorganisation IRA ermittelt worden. Anklage wurde allein gegen den Soldaten F, wie er in dem Verfahren genannt wird, wegen zweifachen Mordes und vierfachen Mordversuchs erhoben. Am 30. Januar 1972 hatten Soldaten eines britischen Fallschirmjägerbataillons auf Teilnehmer eines katholischen Bürgerrechtsmarschs in Derry geschossen. 13 Menschen starben an jenem „Blutsonntag“, ein weiteres Opfer erlag später seinen Verletzungen. Der Vorfall war Auftakt des Bürgerkriegs zwischen Katholiken und Protestanten in Nordirland, in dessen Verlauf mehr als 3500 Menschen getötet wurden.

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