Zehntausende Steuerzahler im US-Bundesstaat Louisiana konnten sich in den vergangenen Tagen zumindest vorübergehend über einen unverhofften Geldsegen freuen. Eine Computerpanne sorgte dafür, dass das Finanzamt die Steuerrückzahlung an mehr als 66 000 Bürger gleich zwei Mal überwies, wie Medien am Samstag berichteten. Die erste Zahlung sei am 12. März erfolgt, die zweite dann am 13. März. Über 26 Millionen Dollar (23 Millionen Euro) seien irrtümlicherweise ausgezahlt worden. Das Finanzamt des Bundesstaats gab inzwischen eine Warnung an die Empfänger heraus: „Geben Sie das Geld nicht aus!“ Die irrtümlichen Zahlungen müssten binnen 30 Tagen rückerstattet werden.
Bei einer Sturzflut in der indonesischen Provinz Papua sind mindestens 73 Menschen ums Leben gekommen. Mindestens 74 weitere Menschen wurden nach Angaben eines Katastrophenschutz-Sprechers vom Sonntag verletzt. Nach heftigem Regen seien am Samstag mehrere Dörfer in der Region der Provinzhauptstadt Jayapura von den Wassermassen überschwemmt worden. Die Polizei sprach auch von Erdrutschen. Das genaue Ausmaß der Schäden war zunächst unklar.
Es war ein riskanter und umstrittener Weltrekordversuch: In Österreich ist nach Angaben der Organisatoren das größte Brauchtumsfeuer der Welt entzündet worden. Als der 60,64 Meter hohe Holzturm am Samstagabend in Lustenau brannte, kam es nach Angaben der Polizei kurzfristig zu heftigem Funkenflug, der die Feuerwehr in Atem hielt. Einige der rund 10 000 Zuschauer mussten in Sicherheit gebracht werden. Das sogenannte Funkenfeuer ist eine Tradition im österreichischen Bundesland Vorarlberg.
Infolge eines starken Tropensturms und heftigen Regenfällen sind in Mosambik und in Simbabwe mehr als einhundert Menschen ums Leben gekommen. In beiden Ländern im südlichen Afrika verursachte der Zyklon „Idai“ – er hatte die Kategorie vier von fünf – schwere Schäden.