Opferanwalt schockiert

von Redaktion

Hameln – Der Opferanwalt Roman von Alvensleben ist schockiert über die neuen Details aus den offengelegten Jugendamts-Akten im Fall des tausendfachen Kindesmissbrauchs in Lügde. „Es ist eine gruselige Situation“, sagte der Hamelner Jurist. In den Akten tauche sogar das Wort Pädophilie auf. „Das Jugendamt hat den primären Auftrag, Kinder zu schützen“, betonte er. Hier seien offensichtlich Amtspflichten verletzt worden. Von Alvensleben vertritt eine Zehnjährige aus Bad Pyrmont. Seine Mandantin sei im Sommer 2018 Opfer geworden, sagte der Anwalt. Ihr hätte das Leid erspart bleiben können, wenn die Behörden ordentlich gearbeitet hätten, so der Jurist.

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