IN KÜRZE

Schmelzender Schnee gibt Leichen frei

von Redaktion

In den Überschwemmungsgebieten in Mosambik sitzen nach Regierungsangaben noch mindestens 15 000 Menschen fest, die dringend gerettet werden müssen. Die Menschen müssten aus den unter Wasser stehenden Regionen in Sicherheit gebracht werden, sagte Umweltminister Celso Correia am Donnerstag. Es handele sich um ein „Rennen gegen die Zeit: Jede Minute zählt“, warnte der Minister. Nach dem tropischen Wirbelsturm „Idai“ sind Helfer besorgt, dass womöglich tausende weitere Menschen in Mosambik den Überschwemmungen zum Opfer gefallen sind.

Die Oberfläche des Asteroiden Bennu sieht aus wie eine Geröllhalde. Das ist auf Bildern der Raumsonde „Osiris Rex“ zu erkennen, die die Nasa veröffentlichte. Bennu ist übersät mit Steinbrocken, viele davon haben einen Durchmesser von mehr als einem Meter. In sieben Forschungsarbeiten in Fachblättern der „Nature“-Gruppe präsentierten Wissenschaftler neue Erkenntnisse zu Bennu, unter anderem Nahaufnahmen. Darauf ist auch zu sehen, wie Bennu aktiv Partikel ins All ausstößt.

Kriminelle haben in Südkorea mehr als 800 Paare mit versteckten Kameras heimlich beim Sex in Motels gefilmt und die Aufnahmen live als Pornos ins Internet gestellt. Wie die Polizei am Donnerstag in Seoul mitteilte, installierten vier Verdächtige in 42 Zimmern in insgesamt 30 Motels Überwachungskameras mit millimetergroßen Objektiven in Föhn-Halterungen, Steckdosenabdeckungen und Digitalfernsehempfängern.

Kurz vor Saisonbeginn am Mount Everest gibt der tauende Schnee in Nepal die Körper verunglückter Bergsteiger frei. Tourenveranstalter fordern staatliche Unterstützung bei der Bergung der Leichen dieser am Berg gestorbenen Kletterer. Etwa 200 Leichen sollen in der Region unter dem Schnee begraben liegen. Todesursachen sind laut der nepalesischen Bergsteiger-Vereinigung meist Höhenkrankheit oder Stürze. Eine Bergung und Rückführung sei oft mit zu großem Aufwand verbunden.

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