Mehr als sieben Jahre nach Zdenek Milers Tod dauert der Streit ums Erbe des Zeichners und Erfinders des „kleinen Maulwurfs“ an. Ein Berufungsgericht in Prag sprach seiner Enkelin Karolina Milerova am Montag die Rechte an der beliebten Trickfigur ab. Ein Überlassungsvertrag, den die 29-Jährige mit ihrem Großvater kurz vor dessen Tod unterzeichnet hatte, sei ungültig, entschieden die Richter nach Angaben der Nachrichtenagentur CTK. Alleiniger Lizenzgeber ist damit eine Nachlassverwalterin, die alle möglichen Erben vertritt. Miler (1921-2011) hinterließ mehrere Testamente, deren Gültigkeit in seperaten Verfahren angefochten wird. Miler soll seine erfolgreichste Zeichentrickfigur erfunden haben, nachdem er über einen Maulwurfshügel stolperte. Der kleine Maulwurf wird auch als Plüschfigur, Schlüsselanhänger und Kaffeetassendekoration vermarktet.
Zu ihrem 100. Geburtstag ehrt das Bundesfinanzministerium Loki Schmidt (1919-2010) mit einer Sonderbriefmarke. Die 45-Cent-Marke ist seit dem 1. März im Verkauf und wurde am Montag feierlich im Museum für Hamburgische Geschichte präsentiert. Mit der Sonderbriefmarke sollen die Verdienste Loki Schmidts für Naturschutz und Umweltbildung gewürdigt werden.
Mehr als 40 Prominente aus Sport, Musik und Showbusiness haben in einem speziell ausgebauten Airbus in Frankfurt eine Party in der Schwerelosigkeit gefeiert. Dabei gab es auch sportliches Neuland: Eintracht Frankfurts Stürmer Sébastien Haller schoss das erste Tor unter den Bedingungen der Schwerelosigkeit. Am Nachmittag landete das Flugzeug, das normalerweise von der Weltraumbehörde ESA für Astronautentraining und wissenschaftliche Tests genutzt wird, nach gut vierstündigem Flug wieder. Als erster verließ TV-Koch Tim Mälzer das Flugzeug. „Ich habe mich noch nie so leicht gefühlt“, scherzte Mälzer, der in der Schwerelosigkeit ein Salatdressing zusammengerührt hatte.