Prinz William trifft im nächsten Monat Opfer des Anschlags auf zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch. Dem Enkel von Queen Elizabeth II. sei es sehr wichtig, der Stadt und ihrer muslimischen Gemeinschaft seine Unterstützung zu zeigen, erklärte Neuseelands Regierungschefin Jacinda Ardern am Donnerstag. Der Besuch des Herzogs von Cambridge sei „ein weiteres Zeichen, dass diese Nation immer mit den Opfern von Terroranschlägen und den Menschen in Christchurch zusammenhalten wird“. Der Kensington-Palast erklärte, Prinz William wolle mit seinem Besuch „das außergewöhnliche Mitgefühl und die Solidarität“ würdigen, die die Neuseeländer nach den Anschlägen gezeigt hätten.
Jetzt will er unter die Musiker gehen: Nach seinem Karriereende sprach Ex-Skirennfahrer Felix Neureuther beim Radiosender Antenne Bayern über seine Zukunft. In der Sendung „Guten Morgen Bayern“ gab er die Veröffentlichung seines ersten, eigenen Songs bekannt, der Anfang kommender Woche erscheinen wird. Neureuther: „Ich bin ein riesengroßer Musikfan und ich habe mich entschieden, ich werde Sänger. Ich bringe am Montag meine erste Single raus.“ Er sei auf die Reaktionen gespannt, so Neureuther weiter: „Ich meine, es hat keiner damit gerechnet, dass ich so was machen werde. Aber das ist für mich wieder genau die Herausforderung, die ich suche – das zu machen, was sonst keiner von mir erwartet.“
Hessens scheidender SPD-Chef Thorsten Schäfer-Gümbel fühlt sich zu sehr über sein Aussehen bewertet. „Ich merke, dass Menschen mich häufig auf meine Brille und meine Augen ansprechen und die Wirkung, die die starken Gläser vor allem im Fernsehen haben“, sagte der 49-Jährige dem Portal „Zeit Online“. Vor allem zu Beginn seiner politischen Karriere sei viel über seine Brille und sein Auftreten geschrieben worden. Wie manche Journalisten über sein Äußeres urteilten, sei „anstandsfrei“, sagte Schäfer-Gümbel. Auch sein Doppelname sei häufig Grund für Spott gewesen. Seine Politik für Hessen sei dahinter zurückgetreten. Im Oktober will Schäfer-Gümbel seine politischen Ämter niederlegen und als Arbeitsdirektor zur Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) wechseln. Über sein Gehalt sei noch nicht gesprochen worden, sagte er „Zeit Online“.