Gewalt gegen „Liebste“ angedroht

von Redaktion

Lügde – Der Hauptverdächtige beim massenhaften Kindesmissbrauch im nordrhein-westfälischen Lügde soll seine Opfer mit einer Mischung aus Gewalt und Manipulationen gefügig gemacht haben. Das berichtete „Spiegel Online“unter Berufung auf die Anklageschrift gegen den 59- jährigen Andreas V. Er soll seine Opfer zum Schweigen gezwungen haben, indem er mit Gewalt gegen ihre Angehörigen drohte. So habe er zu einem Mädchen gesagt, er werde ihren „Liebsten“ etwas antun, falls sie seine Taten erzähle. Nach dem Missbrauch soll er den Kindern Geschenke gemacht haben. Gesucht haben soll V. seine Opfer dem Bericht zufolge unter anderem über die Plattform eBay-Kleinanzeigen. Dort soll er in Inseraten nach alleinerziehenden Müttern gesucht und vorgegeben haben, ihre Kinder sollten Spielkameraden für seine Pflegetochter sein. Die Staatsanwaltschaft hat angeregt, nach einer Haftstrafe Sicherungsverwahrung zu verordnen. Es sei sehr wahrscheinlich, dass er den Missbrauch sonst fortsetze.

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