Budapest – Eine Woche nach dem schweren Unglück auf der Donau mit mindestens 13 Toten werden noch immer 15 Menschen vermisst. Die 13. Leiche zogen Taucher am Mittwochmorgen nahe der Unglücksstelle unter der Budapester Margaretenbrücke aus dem Wasser, wie das Nachrichtenportal „24.hu“ berichtete. Schlechte Wetterverhältnisse und starke Strömungen verhinderten bislang, dass das am Mittwoch vor einer Woche gesunkene Ausflugsschiff „Hableany“ („Nixe“) mit einer südkoreanischen Reisegruppe an Bord geborgen werden konnte. Die Leichen von sieben Südkoreanern wurden unmittelbar nach der Katastrophe aus der Donau geborgen. Sieben Südkoreaner konnten gerettet werden. Drei Leichen wurden bis Mittwoch am Unglücksort gefunden, drei weitere an jeweils verschiedenen Stellen bis zu 100 Kilometern flussabwärts.