Ein Bauzaun mit Plastikplane schützt zurzeit das Grab des Altkanzlers im Speyerer Adenauerpark vor neugierigen Blicken. Darüber hinaus ragt der Kran eines Kleinbaggers. Kurz vor dem zweiten Todestag von Helmut Kohl am 16. Juni ist seine Witwe Maike Kohl-Richter an diesem Dienstag mit einigen Arbeitern mit der Grabpflege beschäftigt. Seit fast zwei Jahren ruht der frühere „Kanzler der Einheit“ und gebürtige Ludwigshafener in einem bescheidenen Grab auf dem Friedhof des Speyerer Domkapitels am Rande des öffentlichen Parks: darauf nur ein schlichtes Holzkreuz, ein paar Sträucher, ein Vogelhäuschen. „Es wird eine Zwischenlösung für das Grab geben“, sagte die Kohl-Witwe dem Evangelischen Pressedienst Näheres zur Umgestaltung will Kohl-Richter nicht verraten. Als anmaßend empfindet sie die Kritik von Medien sowie von Bürgerinnen und Bürgern, die den Ort der Begräbnisstätte und ihren seit 2017 provisorischen Zustand als unwürdig für einen verdienten Staatsmann erachten.
Die Witwe von Jopie Heesters, Simone Rethel, wünscht sich mehr als sieben Jahre nach dem Tod ihres Manns einen neuen Partner. „Ich fühle mich nicht einsam, aber ich würde meine Erlebnisse gern mit jemandem teilen“, sagte die kurz vor dem 70. Geburtstag stehende Schauspielerin der „Bunten“. „Abends nach der Vorstellung nach Hause zu kommen, und da ist niemand, mit dem ich reden kann – das ist nicht schön.“ Sie sei aber niemand, der sich bei einem Datingportal anmelde. „Das ist ja wie im Katalog“, sagte Rethel. Doch sie sei „offen für eine neue Liebe“. „Astro-Alex“ Alexander Gerst würde gern in vom Menschen noch nicht erreichte Tiefen des Weltalls vorstoßen. „Auf der ISS war ich zweimal, das war wunderbar, ich würde auch bei einem dritten Mal nicht nein sagen“, sagte Gerst der „Thüringer Allgemeinen“ vom Mittwoch. „Aber noch faszinierender finde ich, ein Stück weiter raus zu fliegen, zum Mond und dann weiter zum Mars.“ Der 43-Jährige war durch seine Langzeitaufenthalte auf der internationalen Raumstation ISS insgesamt 362 Tage im Weltall. Auf die Frage, ob er an Leben in anderen Galaxien glaube, antwortete er: „Niemand von uns sollte sich darauf verlassen, was andere glauben – die Erkenntnis ist das Entscheidende, nicht die Eventualität.“ Deshalb sollten die Menschen „also zum Mars fliegen und schauen, ob es dort Spuren von Leben gibt, ausgestorbene Fossilien oder Mikroben“.