IN KÜRZE

von Redaktion

Der schottische Schauspieler John Hannah („Die Mumie“) ist am Flughafen von Toronto mit dem britischen Kollegen Hugh Laurie („Dr. House“) verwechselt worden – und hat Humor bewiesen. Wie Hannah seinen mehr als 26 000 Followern auf Twitter berichtete, fragte ein Mann ihn in einem Fahrstuhl, ob er Laurie sei. „Ich sagte Nein. Er sagte, ich bin mir sicher, dass Sie es sind!“ Der 57-Jährige blieb cool und wettete zehn Dollar, dass er nicht Laurie sei. Sein hartnäckiges Gegenüber stimmte zu. Hannah zeigte ihm seinen Pass. „Wettschulden sind Ehrenschulden. Der Typ hat bezahlt.“ Es ist offenbar nicht das erste Mal, dass Hannah für Laurie gehalten wurde. Als ein Twitter-User ihn fragte, ob das schon vorher passiert sei, antwortete Hannah: „Hugh Laurie. Jimmy Nesbit. Das sind die Üblichen.“

Die kolumbianische Sängerin Shakira ist am Donnerstag von einem spanischen Gericht wegen Steuerhinterziehung in Höhe von 14,5 Millionen Euro befragt worden. Am Morgen erschien die 42-Jährige vor dem Gericht im katalanischen Esplugues de LLobregat. Die Lebensgefährtin des FC Barcelona-Spielers Gerard Piqué – mit dem sie zwei gemeinsame Söhne hat – soll jahrelang überwiegend in Spanien gelebt, dort aber keine Steuern abgeführt haben. Ihr droht eine Anklage. Der Staatsanwaltschaft zufolge hatte Shakira zwischen 2011 bis 2014 keine Steuern gezahlt, obwohl sie dazu verpflichtet gewesen wäre.

Christoph Maria Herbst ist erschrocken über den Erfolg rechtspopulistischer Parteien bei Wahlen in der jüngeren Vergangenheit. „Ich finde das ganz grausam“, sagte Herbst am Mittwoch beim Sommer-Branchentreff der Film- und Medienstiftung Nordrhein-Westfalen in Köln. „Ich halte von solchen Politikern das, was jeder aufrechte Demokrat von ihnen halten sollte: nichts“, sagte der 53-Jährige. Die Gesellschaft müsse alles in ihrer Macht Stehende tun, um fremdenfeindliche und reaktionäre Umtriebe zurückzudrängen. „Der aktuelle Erfolg dieses Denkens ist beschämend, gerade bei unserer Vergangenheit“, sagte Herbst.

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