Mit drastischer Wortwahl hat sich US-Sängerin Madonna (60, „Like a Virgin“) gegen ein Porträt über sich in der „New York Times“ („NYT“) gewehrt. „Zu sagen, ich wäre enttäuscht, wäre eine Untertreibung“, schrieb sie am Donnerstag bei Instagram. „Ich fühle mich vergewaltigt. Und ja, ich darf diese Analogie verwenden, weil ich mit 19 vergewaltigt wurde.“ Eine „New York Times“-Autorin hatte nach eigener Aussage eine Woche vor den Billboard Music Awards Madonna in deren Zuhause in London besucht. In ihrem ausführlichen Artikel „Madonna at Sixty“ („Madonna im Alter von 60“) schrieb die Autorin, die Sängerin habe sich nicht öffnen wollen und sei „wie ein Kaktus mit Stacheln“ gewesen. Madonna schrieb in ihrem Instagram-Post, die Journalistin habe Monate mit ihr verbracht und Zugang zu einer Welt gehabt, „die viele Menschen nicht zu sehen bekommen“. Sie bereue nun, „auch nur fünf Minuten mit ihr verbracht zu haben“. Die Sängerin und Schauspielerin bemängelte zudem die „endlosen Äußerungen über mein Alter, das niemals erwähnt worden wäre, wenn ich ein Mann gewesen wäre“.
Sturkopf, ein wenig kauzig oder einfach nur humorvoll? Die Ansichten über Prinz Philip, der am Montag 98 Jahre alt wird, gehen auseinander. Fest steht: Er ist eine große Stütze der Queen. Kein britischer Monarch war so lange verheiratet wie die Queen mit ihrem Herzog von Edinburgh. Schon mit 13 Jahren verliebte sich Elizabeth in den schnieken Kadetten Philip, der als Prinz von Griechenland und Dänemark auf der Insel Korfu auf die Welt kam. Seine Kindheit und Jugend waren unglücklich. Die Familie musste ins Exil nach Frankreich fliehen, der Vater kümmerte sich kaum, die Mutter wurde psychisch krank und Philip bei Verwandten herumgereicht. Philip hat deutsche Wurzeln. Er ist ein Spross des Hauses Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg und besuchte auch die Eliteschule Salem am Bodensee. 1947 läuteten die Hochzeitsglocken in der Londoner Westminster Abbey. Seit der Thronbesteigung der Queen 1952 nahm Philip mehr als 22 000 offizielle Termine wahr. Vor zwei Jahren war dann weitgehend Schluss damit: Er kündigte seinen Rückzug an. „Rentner“ Philip ist seitdem selten in der Öffentlichkeit zu sehen, eine Ausnahme war die Hochzeit seines Enkels Prinz Harry mit Meghan Markle.