Silbermond-Sängerin Stefanie Kloß (34) hat ihren Fans auf einem der wenigen Open-Air-Konzerte in diesem Jahr Einblicke in ihr Leben als Mutter gewährt. „Es ist das Krasseste, was mir passiert ist. Das ist eine große Aufgabe. Ich bin dankbar für jeden Morgen – auch wenn es schon um 6.30 Uhr losgeht“, sagte sie und scherzte: „Jetzt bin ich wenigstens nicht mehr die Kleinste in der Band.“ Wegen der Babypause war es zuletzt ruhiger um die Band aus Bautzen (Sachsen) geworden. Die Deutsch-Pop-rock-Combo („Symphonie“, „Leichtes Gepäck“) trat am Samstagabend beim Hessentag – einem zehntägigen Volksfest – in Bad Hersfeld auf. Kloß wurde im Frühling 2018 zum ersten Mal Mutter. Sie brachte einen Sohn zur Welt. Der Vater des Kleinen ist Silbermond-Gitarrist Thomas Stolle.
Der Globetrotter Papst Franziskus hat keinen großen Spaß am Reisen. „Ich erzähle euch ein Geheimnis: Ich reise nicht gern“, sagte das Oberhaupt der Katholiken bei einer Audienz mit 400 Kindern aus Italien. Er sehe seine vielen Auslandsreisen als Strafe, witzelte der Papst. Das sei etwa so, wie wenn ein Kind, das sich weigere zu essen, dann eine doppelte Portion essen müsse. Zwar treffe man beim Reisen immer gute Menschen und lerne viel. Dennoch sei es gegen seine Natur, sagte Franziskus. Seit der Wahl zum Papst im März 2013 hat der 82-Jährige 30 Auslandsreisen unternommen, im Schnitt etwa fünf pro Jahr. Seine Vorgänger Benedikt XVI. und Johannes Paul II. machten im Schnitt 3 beziehungsweise 3,85 Auslandsreisen jährlich. Noch nicht besucht hat er in seiner Amtszeit sein Heimatland Argentinien.
Der jahrelange Rechtsstreit um eine Auslieferung des deutschen Internet-Unternehmers Kim Dotcom an die USA ist gestern in die vermutlich entscheidende Phase gegangen. Vor Neuseelands Oberstem Gerichtshof in Wellington begann das Berufungsverfahren, mit dem der 45-Jährige die Auslieferung noch verhindern will. Der Gründer der Internet-Plattform Megaupload lebt seit 2010 in Neuseeland. Die USA wollen ihn wegen Verletzung von Urheberrechten und Geldwäsche in großem Stil vor Gericht stellen. Bei einer Verurteilung droht ihm jahrzehntelange Haft. Das Verfahren dauert bis Freitag. Das Urteil ergeht vermutlich aber erst in mehreren Wochen oder Monaten.