New Orleans – Der befürchtete Hurrikan blieb aus, nun drohen sintflutartiger Regen und Tornados: Obwohl „Barry“ am Wochenende nur als Tropensturm über den US-Bundesstaat Louisiana hinwegzog, warnten Experten vor den heftigen Auswirkungen in den kommenden Tagen. „Wir sind in keiner Weise über den Berg“, sagte New Orleans’ Bürgermeisterin LaToya Cantrell. Es könne immer noch zu Sturzfluten kommen. Zunächst fiel der Durchzug des Sturms jedoch glimpflicher aus als erwartet: Zwar fiel bei zehntausenden Bewohnern der Strom aus, doch die befürchteten flächendeckenden Überschwemmungen blieben aus. Befürchtungen, dass die Deiche in New Orleans überflutet werden könnten, bewahrheiteten sich ebenfalls nicht. Meteorologen erwarteten jedoch große Regenmengen und Überschwemmungen in der Region. Der Leiter des US-Hurrikan-Zentrums, Ken Graham, warnte vor „lebensbedrohlichem Hochwasser“ im Nachbarstaat Mississippi sowie in Tennessee.