Zweite Ebola-Welle

von Redaktion

WHO plädiert für einen zweiten Impfstoff

Genf – Eine zweite Welle des lebensgefährlichen Ebola-Virus breitet sich in der Region Beni im Kongo aus. Mehr als die Hälfte der neuen Fälle sei in den vergangenen drei Wochen in der Gesundheitszone Beni aufgetreten, berichtete die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Beni war nach Beginn des Ausbruchs vor rund einem Jahr bereits mehrere Wochen lang stark betroffen gewesen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden bis Dienstag im Kongo gut 2600 Ebola-Fälle registriert. Mindestens 1756 Menschen starben. Im Kampf gegen die Epidemie will die WHO einen zweiten Impfstoff einsetzen. Die Entscheidungen lägen aber bei den örtlichen Behörden. Bislang war der kongolesische Gesundheitsminister gegen die Einführung eines zweiten Impfstoffs. Er trat Anfang der Woche zurück. Nun werden andere Impfstoffe und die Frage, wie sie eingesetzt werden könnten, geprüft.

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