Greta ist auf dem Weg nach New York

von Redaktion

Plymouth – Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg hat ihre erste Nacht auf dem Atlantik überstanden. Die Hochseejacht „Malizia“ hatte es bis zum frühen Donnerstagmorgen rund 65 Seemeilen weit Richtung Westen geschafft, wie die Live-Ortung des Spezialbootes zeigte. Innerhalb von etwa zwei Wochen soll die Rennjacht, nach 3500 Seemeilen, New York erreichen.

Thunberg war am Mittwoch mit der „Malizia“ zu ihrem angekündigten Transatlantik-Törn aufgebrochen. Gemeinsam mit den beiden Profiseglern Boris Herrmann und Pierre Casiraghi sowie ihrem Vater Svante und einem Filmemacher war die 16-Jährige am Nachmittag im südenglischen Plymouth in See gestochen. Über den Atlantik reist die Aktivistin, um unter anderem am UN-Klimagipfel in New York im September sowie an der alljährlichen Weltklimakonferenz in Chile im Dezember teilzunehmen.

Die „Malizia“ ist mit Solaranlagen und Unterwasserturbinen zur Stromerzeugung ausgestattet. Das Innere der Rennjacht ist karg, vier Kojen gibt es. Herrmann und Casiraghi teilen sich eine und schlafen abwechselnd.

Die Toilette ist ein blauer Plastikeimer mit einem biologisch abbaubaren Beutel, der über Bord geworfen werden kann. Als Proviant wurden gefriergetrocknete Päckchen mit veganem Essen an Bord gebracht. Der Inhalt wird mit Wasser gemischt und auf einem Gasherd erhitzt.

Wie der Heimweg aussehen wird, ist übrigens bislang unklar. „Ich weiß noch nicht, wie ich wieder nach Hause komme“, erklärte die Aktivistin.

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