Kopenhagen – Politiker in Dänemark haben mit Verwunderung und Kritik auf das angebliche Interesse von US-Präsident Donald Trump an einem Kauf Grönlands reagiert. „Das muss ein Aprilscherz sein“, schrieb der ehemalige dänische Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen. Die grönländische Abgeordnete Aaja Chemnitz Larsen twitterte: „Nein danke zu Trumps Kaufplänen für Grönland!“ Vielmehr müsse eine bessere und gleichberechtigte Partnerschaft mit Dänemark zu einem stärkeren und unabhängigeren Grönland führen. Das „Wall Street Journal“ sowie die „Washington Post“ und CNN hatten berichtet, Trump habe Berater angewiesen, die Möglichkeit zu prüfen, die zum dänischen Königreich gehörende autonome Arktisinsel zu erwerben. Wie seriös die Absichten seien, sei für seine Mitarbeiter unklar. Es sei diskutiert worden, ob eine solche Offerte legal sei. Für Washington ist Grönland nach US-Berichten durch seine Nähe zu Russland und vermutete Bodenschätze strategisch wichtig.