„Wir sind fassungslos“

von Redaktion

Abschied vom getötetem Achtjährigen

Glashütten – In einem ökumenischen Gottesdienst haben Angehörige, Freunde und Nachbarn Abschied von dem achtjährigen Jungen genommen, der in Frankfurt vor einen ICE gestoßen und so getötet worden war. „Wir sind fassungslos über das Böse, zu dem ein Mensch fähig ist“, sagte Hessens Regierungschef Volker Bouffier am Samstag im Gottesdienst in Glashütten im Hochtaunus.

Ein 40 Jahre alter Mann hatte den Achtjährigen und dessen Mutter am 29. Juli im Frankfurter Hauptbahnhof vom Bahnsteig vor einen einfahrenden ICE gestoßen. Der Junge starb, seine Mutter konnte sich in letzter Sekunde retten. Der tatverdächtige Eritreer wurde gefasst und sitzt seither unter Mordverdacht in Untersuchungshaft.

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