Herne – Bei der Suche nach einer hochgiftigen Schlange in der Ruhrgebietsstadt Herne durchsuchen Feuerwehrleute akribisch die evakuierten Wohnhäuser. „Sie haben beim Durchkämmen der einzelnen Räume vom Keller bis zum Dach gute Fortschritte gemacht, allerdings ohne die Schlange zu finden“, sagte ein Stadtsprecher. Bleibe die Suche auch in den nächsten Tagen ohne Erfolg, müsse als letztmögliche Option das Haus begast werden. Dabei würde es in Folie verpackt und 24 Stunden lang mit Gas vollgepumpt.
Eine 17-jährige Bewohnerin hatte die Schlange am Sonntag entdeckt und die Polizei gerufen. „Ich bin die erste Treppe runter und habe schon so komische Geräusche gehört“, berichtete sie. Dann habe sie die Schlange zwischen zwei Wohnungstüren kriechen sehen. Das Tier habe die ganze Zeit gezischt. „Ich stand da in Panik und habe angefangen zu zittern.“ Schnell sei sie zurück in ihre Wohnung und habe die Tür verriegelt. Ihr Freund habe dann noch ein Foto gemacht.