IN KÜRZE

von Redaktion

Die amerikanische Rennfahrerin und TV-Moderatorin Jessi Combs ist bei einem Trainingsrennen tödlich verunglückt. Die Polizei im Bezirk Harney County im US-Staat Oregon bestätigte, dass sich der Unfall am Vortag auf einer Rennpiste in der Alvord-Wüste zugetragen habe. Combs, die in Rennkreisen als „schnellste Frau der Welt auf vier Rädern“ bekannt war, wollte einen neuen Geschwindigkeitsrekord aufstellen. Die 39-Jährige war alleine in einem jetgetriebenen Rennwagen unterwegs. Die Unfallursache werde noch untersucht, teilte die Polizei mit. 2013 hatte sie auf dem trockenen Seebett der Alvord-Wüste mit über 630 Stundenkilometern einen Rekord für eine Frau am Steuer eines vierrädrigen Fahrzeugs aufgestellt. Sie verfolgte das Ziel, den Rekord der 2018 gestorbenen Rennfahrerin Kitty O’Neal zu brechen, die 1976 auf drei Rädern mehr als 820 Stundenkilometer erreicht hatte.

Der frühere Schlagzeuger der Puhdys, Klaus Scharfschwerdt (65), möchte krebskranken Menschen Mut machen. „Man kann heute viel tun“, sagte der Musiker, der einen Tumor in der Lunge hatte. „Aber der ist jetzt weg, restlos, und es geht mir gut.“ Die Lungenkrebsdiagnose habe er nach einer Leistenbruchoperation erhalten. Dabei rauche er nicht, habe immer Sport getrieben, hatte keine Schmerzen. Dann habe er mit der Chemotherapie begonnen. „Komplettangriff. Feuer frei. Es gibt ja nur zwei Möglichkeiten. Und für mich gab’s von Anfang an nur die eine: Ich will leben, ich kämpfe und ich schaffe das.“ Er sei zu einem Psychotherapeuten gegangen, um den Kopf klar zu bekommen.

Der kanadische Sänger Shawn Mendes (21) will seinen Fans mit einer eigenen Hilfsorganisation eine Stimme geben. „Unsere Generation hat die Macht, die Zukunft unserer Welt zu verändern“, erklärte Mendes. Seine „Shawn Mendes Foundation“ werde Fälle unterstützen, die seinen Anhängern am Herzen liegen. „Ich werde meinen Fans eine Plattform und Mittel zur Verfügung stellen, um etwas zurückzugeben und zu handeln.“ Auf der Homepage können Spender auswählen, welche Dinge ihnen besonders wichtig sind – etwa Bildung, Anti-Mobbing-Programme oder Menschenrechte. Die ersten Spenden sollen an ein Kinderkrankenhaus in Toronto und eine Umweltorganisation gehen, die sich an Musiker und ihre Fans richtet.

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