Der spanische Fußballtrainer und frühere Bayern-Coach Pep Guardiola hat ein deutliches Zeichen in der Flüchtlingsdebatte gesetzt. Der 48-Jährige hielt im katalanischen Regionalparlament in Barcelona die Laudatio für die deutsche Schiffskapitänin Carola Rackete, die nach ihrem Einsatz für Flüchtlinge mit der Ehrenmedaille des Parlaments ausgezeichnet wurde. Rackete hatte Ende Juni für Aufsehen gesorgt, als sie mit ihrem Schiff „Sea-Watch 3“ mit 40 Flüchtlingen an Bord trotz ausdrücklichen Verbotes des damaligen Innenministers Matteo Salvini einen italienischen Hafen angelaufen hatte. Rackete sagte bei der Preisverleihung in Barcelona, sie mache sich wegen des Verfahrens in Italien keine Sorgen, weil ihr Vorgehen gerechtfertigt gewesen sei. Guardiola betonte: „Eine Welt, die nicht rettet, ist eine Welt, die untergeht, in der die Gesellschaften ertrinken.“
Mit schaurigem Make-up, Kunstblut und extravaganten Kostümen sorgt Alice Cooper auf der Bühne seit den 70er-Jahren für unterhaltsamen Grusel. Den Schock-Rocker bringen ganz andere Dinge aus der Fassung. Der 71-Jährige sagte der Zeitung „Heilbronner Stimme“: „Ich bin ein klein wenig klaustrophobisch und immer ein wenig nervös, wenn ich in einen Aufzug steige.“ Auch Nadeln möge er nicht, deshalb habe er keine Tattoos am Körper. Cooper: „Ich versuche Bluttests und solche Dinge zu umgehen, wenn es irgendwie möglich ist.“ Der britische Schauspieler Ralph Fiennes (56) spielte im jüngsten James-Bond-Film den Vorgesetzten von „007“. In die Rolle des Geheimagenten würde er nicht gern schlüpfen, wie Fiennes dem „Playboy“ verriet. Angesprochen darauf, dass er einmal als „007“-Darsteller im Gespräch war, sagte er: „Ja, vor vielen Jahren. Daraus ist aber zum Glück nichts geworden. Denn ich hätte als Bond wohl keine gute Figur gemacht.“ Fiennes beschrieb sich in dem Interview als Fan von Daniel Craig, dem aktuellen Bond: „Er macht das großartig.“