Demi Moore enthüllt ihre dunkelsten Stunden

von Redaktion

Los Angeles – Sie galt als das Sexsymbol der 90er-Jahre: Demi Moore. Nun zeigt sich die 56-Jährige zum ersten Mal seit drei Jahrzehnten wieder nackt auf einem Magazincover. Für „Harper’s Bazaar“ lässt Moore die Hüllen fallen – und in ihren neuen Memoiren „Inside Out“ (erscheint auf Englisch am 24. September) enthüllt sie die dunkelsten Kapitel ihres Lebens. Die „New York Times“ veröffentlichte erste Passagen aus dem Buch. Es geht um Vergewaltigung, eine Fehlgeburt und ihren tiefen Absturz. Es begann in der Kindheit: Als kleines Mädchen muss sie Mutter Virgina King nach einer Überdosis das Leben retten: „Ich erinnere mich, wie ich mit meinen kleinen Fingern die Pillen aus dem Rachen meiner Mutter gefischt habe. Etwas hat sich da in mir verändert, meine Kindheit war vorbei.“

Mit 15 Jahren folgt das nächste Trauma: Sie wird vergewaltigt. Dieses Erlebnis verändert alles. Für Moore beginnt der Kampf mit ihrem Körper. Sie wird besessen vom eigenen Gewicht, verfällt der Alkohol- und Drogensucht. Anfang der 1980er-Jahre macht sie ihren ersten Entzug. Nach der gescheiterten Ehe mit Bruce Willis (64) kommt die 42-Jährige im Jahr 2003 mit dem 15 Jahre jüngeren Ashton Kutcher zusammen. „Ich konnte noch einmal mit ihm die Zeit zurückdrehen und erleben, wie es ist, jung zu sein“, sagt sie. In diese glückliche Zeit fällt der nächste Schicksalsschlag. Moore wird schwanger von Kutcher – und verliert das Mädchen, das sie Chaplin Ray nennen wollte, im sechsten Monat. Die Schauspielerin gibt sich selbst die Schuld: Sie trinkt während der Schwangerschaft weiter Alkohol. Nach der Hochzeit mit Kutcher 2005 versucht Moore, erneut schwanger zu werden. Vergeblich. Sie trinkt wieder, wird abhängig von Schmerzmitteln. Auch ihre zweite Ehe zerbricht. Für Moore fällt ihr ganzes Leben auseinander, ihre Töchter wenden sich von ihr ab. 2012 zieht sie die Notbremse, weist sich erneut in eine Entzugsklinik ein. Mit Erfolg: Heute ist sie gesund – und clean.

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