Viel weniger Kinder als Alte

von Redaktion

Wiesbaden – In Deutschland leben viel weniger Kinder als Senioren: Rund 10,5 Millionen Kinder unter 14 Jahren stehen 17,7 Millionen Menschen über 65 Jahre gegenüber, wie das Statistische Bundesamt zum am Freitag begangenen Weltkindertag mitteilte. Damit sind 12,7 Prozent der 83 Millionen in Deutschland lebenden Bürger Kinder und 21,4 Prozent Senioren.

2018 wurden der Statistik zufolge bundesweit 787 500 Kinder geboren. Dabei kamen etwas mehr Jungen als Mädchen zur Welt, etwa im Verhältnis 51 zu 49 Prozent. Die meisten Geburten gab es im Sommermonat Juli. Zugleich zeigt die Statistik, dass die meisten Kinder – beispielsweise 80 Prozent aller Sechsjährigen – mindestens eine Schwester oder einen Bruder haben.

Aktuell leben 70 Prozent aller minderjährigen Kinder in einer Familie mit ihren verheirateten Eltern. In den ersten beiden Lebensjahren wird nur eine Minderheit außerhalb der Familie betreut, etwa ein Drittel geht in die Kita oder zur Tagesmutter. Vom dritten Lebensjahr an bis zum Schuleintritt sind die allermeisten Kinder aber in einer Kindertagesbetreuung: Die Betreuungsquote der Drei- bis Fünfjährigen liegt bundesweit bei 93 Prozent.

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