Der „Hypercar“-Betrug

von Redaktion

Haftstrafe für Möchtegern-Autobauer

Wien – Das Projekt war Traum und Schwindel zugleich. Ein 37-jähriger Unternehmer aus Österreich, der mit einem „Hypercar“ in die Automobilgeschichte eingehen wollte, muss wegen schweren Betrugs vier Jahre in Haft. Am Donnerstag sprach das Wiener Landgericht sein Urteil.

„1325 PS treffen auf 1300 kg Leergewicht und lassen den Traumwagen in nur 2,47 Sekunden von Null auf Hundert jagen“, versprach der geständige Angeklagte im Sommer 2018 in einer Pressemitteilung. Erst jenseits von Tempo 400 sollte Schluss sein. Zur Verwirklichung des Projekts zog der Mann Investoren fast eine Million Euro aus der Tasche, indem er auf angebliche prominente Kaufinteressenten für seinen Prototyp verwies.  dpa

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