Der verstorbene Schlagersänger Karel Gott soll nun doch kein klassisches Staatsbegräbnis erhalten. Stattdessen sei ein Begräbnis mit staatlichen Ehren geplant, sagte Ministerpräsident Andrej Babis in Prag. Zuvor hatte es von mehreren Seiten Kritik an dem ursprünglichen Vorhaben gegeben. Karel Gott war in der Nacht zum Mittwoch im Alter von 80 Jahren einem Krebsleiden erlegen. Am Mittwoch hatte das Kabinett auf Antrag von Babis einen Staatsakt für den verstorbenen Sänger beschlossen. Zudem wurde ein Tag Staatstrauer angeordnet.
US-Schauspieler und Regisseur James Franco (41) hat sich erneut gegen Vorwürfe der sexuellen Nötigung zur Wehr gesetzt. Zwei frühere Schülerinnen von Francos Schauspielschule hatten den Hollywoodstar („Milk“, „Spider-Man“) verklagt. Die Frauen werfen Franco und seinen Geschäftspartnern unter anderem Diskriminierung, sexuelle Nötigung, Einschüchterungen und falsche Versprechen vor. In Kursen hätten sie Schülerinnen etwa dazu gedrängt, nackt vorzusprechen. Die Schule hätte junge, unerfahrene Frauen beruflich und sexuell ausgenützt. Franco werde sich dagegen wehren und zudem Entschädigung für diese „verleumderische Klage“ fordern, kündigte Francos Anwalt dazu an. Die Schauspielschule ist inzwischen geschlossen.
Schlappe für Harvey Weinstein: Der Prozess gegen den Ex-Hollywoodmogul wegen sexuellen Missbrauchs wird nicht aus New York heraus verlegt, wie ein Gericht am Donnerstag (Ortszeit) mitteilte. Weinstein hatte über seine Anwälte versucht, den Prozess gegen ihn auf die Halbinsel Long Island oder in die Stadt Albany verlegen zu lassen, weil er in New York eine „zirkusartige Atmosphäre“ und „Hysterie“ durch die Aufmerksamkeit der Medien befürchtete. Für die Ablehnung der Verschiebung gaben die Richter keinen Grund an. Der Missbrauchsprozess gegen Weinstein soll im Januar 2020 beginnen. Mehr als 80 Frauen hatten dem 67-Jährigen seit 2017 sexuelle Übergriffe vorgeworfen, darunter auch namhafte Schauspielerinnen wie Gwyneth Paltrow und Angelina Jolie.