Ansturm auf Ayers Rock

von Redaktion

An Australiens „Heiligem Berg“ ist in diesen Tagen die Hölle los. Nach fast 150 Jahren darf der Uluru – der Ayers Rock – bald nicht mehr bestiegen werden, weil er den Aborigines heilig ist. Dass das Verbot kommt, steht seit Herbst 2017 fest. Es wurde von der Verwaltung des Nationalparks beschlossen, in dem der Berg liegt. Noch allerdings darf man hinauf. Es ist, wenn es dauerhaft bei dem Verbot bleiben sollte, die letzte Chance. So ist am Uluru in diesen Tagen so viel los wie wahrscheinlich nie zuvor in seiner Existenz. In der Touristensiedlung Yulara – der einzigen halbwegs in der Nähe gelegenen – sind die Hotels trotz horrender Preise seit Wochen ausgebucht. Auch der Campingplatz ist voll bis auf den letzten Platz. Der letzte Tag, an dem man klettern darf, ist der 25. Oktober, bis 16 Uhr. dpa

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