IN KÜRZE

von Redaktion

Die Österreicherin Natascha Kampusch wird seit ihrer Flucht aus einem Kellerverlies in sozialen Medien und Online-Foren beschimpft und beleidigt. Viele User hätten ihr den Tod gewünscht, sagte die 31-Jährige in Wien. „Am meisten getroffen hat es mich immer, wenn gesagt wurde, dass meine Gefangenschaft nur ein Spaziergang gewesen wäre.“ In ihrem am Mittwoch erscheinenden Buch „Cyberneider. Diskriminierung im Internet“ will Kampusch ihre Erfahrungen teilen und fordert härtere Strafen für Cyber-Mobber. Eine international agierende „Internet-Polizei“ schwebt Kampusch vor, die bei Vergehen sofort eingreifen und Betroffenen helfen soll. Vor allem Frauen würden im Internet häufig zum Ziel von Mobbern werden. Opfer sollten die Angriffe nicht still ertragen, sondern vielmehr dokumentieren und Behörden einschalten, rät die Wienerin. Kampusch war als Zehnjährige auf dem Schulweg entführt und mehr als acht Jahre lang in einem Keller gefangen gehalten worden. Im August 2006 gelang der damals 18-Jährigen die Flucht. Stunden später brachte sich der Entführer um.

Scorpions-Sänger Klaus Meine hat eigenen Angaben zufolge seine Nachbarn mit dem Pfeifen von „Wind of Change“ genervt. Wie der 71-Jährige der „Bild“-Zeitung sagte, schrieb er den Welthit im September 1989 am offenen Fenster in seinem Heimstudio in Hannover. „Erst war das berühmte Pfeifen da, dann der Text“, sagte Meine. „Mit meinem sich immer wiederholenden Pfeifen habe ich damals meine Nachbarn genervt.“

Die 1965 in Hannover gegründeten Scorpions gelten mit mehr als 100 Millionen verkauften Alben und legendären Tourneen als erfolgreichste deutsche Rockband. „Wind of Change“ wurde bei Youtube schon mehr als 500 Millionen Mal angeklickt.

Für seinen Film „Sling Blade“ gewann Billy Bob Thornton 1996 einen Oscar – seine Mutter hat den Gewinn des wichtigen Filmpreises nach Angaben des 64 Jahre alten US-Schauspielers schon lange vorher vorhergesehen. Dem Promi-Portal „People“ sagte Thornton: „Sie sagte mir, ich gewinne einen Academy-Award, bevor ich überhaupt Schauspieler wurde. Das war wild.“ Thornton hatte sein Glück in Hollywood nach einer ärmlichen Kindheit in Arkansas und Gelegenheitsjobs als Bauarbeiter, in einem Sägewerk und als Pizzaverkäufer versucht.

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