Kurienerzbischof Georg Gänswein (63) hat den Dokumentarfilm „Verteidiger des Glaubens“ über Papst Benedikt XVI. und die Missbrauchskrise in der katholischen Kirche scharf kritisiert. Der Privatsekretär des emeritierten Papstes sagte zu dem Film des britisch-deutschen Regisseurs Christoph Röhl: „Das ist eine Sauerei, ein Debakel – ich kann es nicht anders sagen.“ Die These des Films sei letztlich, dass Benedikt XVI. nicht Verteidiger des Glaubens, sondern Ursache des Missbrauchs sei. Er könne vor diesem „geschickt gemachten“, „nicht objektiven“, „miserablen“ Film nur warnen. Deutscher Kinostart des Films ist der 31. Oktober. Gänswein äußerte sich in Frankfurt nach der Vorstellung seines Buches „Vom Nine-Eleven unseres Glaubens“. Der Titel bezieht sich auf seine Äußerung, wonach die Missbrauchsskandale die katholische Kirche in ähnlichem Maß erschüttert hätten wie die Terrorattacken vom 11. September 2001 die USA.
Der zurückgetretene Basketball-Star Dirk Nowitzki (41) hat keine Probleme damit, wenn seine Kinder in seine Fußstapfen treten. Wenn sie Basketball-Profis werden wollten, würde er das unterstützen. „Das Einzige, was sie nicht machen dürfen, wäre American Football. Da habe ich Respekt vor, was da los ist mit Kopfverletzungen.“ Ansonsten halte er es so wie seine eigenen Eltern, die hätten ihn auch bei allem unterstützt. „Aber es gilt auch: Wenn du dich für etwas entscheidest, dann mach das gescheit. Nicht alles ein bisschen und nichts richtig.“
Schreck für den britischen Prinzen William und seine Frau Kate in Pakistan: Ihr Flugzeug konnte in der Nacht zu Freitag wegen eines starken Sturms nicht in der Hauptstadt Islamabad landen. Einem Sprecher der britischen Botschaft in Pakistan zufolge hat das Flugzeug zwei Mal die Landung abbrechen müssen. Auf Empfehlung der lokalen Zivilluftfahrtbehörde sei das Paar schließlich in die östliche Stadt Lahore zurückgekehrt und habe die Nacht dort verbracht. Der britischen Journalistin Rebecca English zufolge, die das Paar auf ihrer Reise begleitet, habe der Pilot versucht, inmitten „schrecklicher Blitze und Turbulenzen“ auf zwei verschiedenen Flughäfen zu landen. Wenige der Mitreisenden hätten je so schlimme Turbulenzen erlebt. William habe sich bei den mitreisenden Journalisten erkundigt, ob es allen gut gehe und gescherzt, dass er geflogen sei.