IN KÜRZE

von Redaktion

Die Verurteilung von zwei Fotografen wegen falscher Gewaltvorwürfe gegen den Sänger Herbert Grönemeyer (63) ist rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof verwarf in einem am Freitag veröffentlichten Beschluss die Revision der beiden Angeklagten gegen ein Urteil des Landgerichts Köln. Das Gericht hatte die beiden Männer im März zu einem Jahr Freiheitsstrafe auf Bewährung sowie Geldstrafen verurteilt (Az. 2 StR 292/19). Hintergrund für das Verfahren waren Aussagen zu einem Zwischenfall am Flughafen Köln-Bonn im Dezember 2015. Ein Fotograf und ein Kameramann erstatteten Strafanzeige, weil Grönemeyer sie angeblich angegriffen und verletzt habe. Das Landgericht Köln verurteilte sie deshalb wegen falscher Verdächtigungen.

Eigentlich wollte er sich nur seinen GQ-Award abholen und „gar nix sagen“, um keinen Shitstorm zu riskieren. Aber Hape Kerkeling (54) holte zum Rundumschlag gegen die deutsche Politik aus – auf seine unvergleichliche Art. Es sei ihm „zu gefährlich“, sagte der Komiker mit einem Grinsen, um im nächsten Satz das Rennen um den SPD-Vorsitz (und die Kanzlerin gleich mit) aufs Korn zu nehmen. „Nein, es ist keine schöne Zeit, in der wir leben. Wir haben im Moment so einen scharfen Wind im Land. Die schärfste Opposition überhaupt – und so wenig Kanzler wie heut war noch nie.“ Für Glamour sorgte eine Dame, die Hollywood nach Berlin brachte: die Schauspielerin Sharon Stone (61). Sie bekam den Preis als „Frau des Jahres“. Auch Fußballer Toni Kroos (29) wurde geehrt und rief in seiner Rede zu mehr Akzeptanz gegenüber Einwanderern auf. Kerkeling beendete seine Rede mit einem Zitat von Hannah Arendt: „Ich bereite mich auf das Schlimmste vor, ich hoffe das Beste und ich nehm es, wie’s kommt.“ Erstmals zieht ein Ex-Bundesminister ins RTL-Dschungelcamp ein: Günther Krause (CDU), Bundesverkehrsminister von 1991 bis 1993, wird bei der nächsten Staffel von „Ich bin ein Star – Hol mich hier raus“ mitmachen. Das berichtet Bild. Auch Schauspielerin Sonja Kirchberger und Box-Weltmeister Sven Ottke sollen zugesagt haben. Krause war Vorsitzender des CDU- Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern und Verhandlungsführer auf DDR-Seite beim deutsch-deutschen Einigungsvertrag. Als Minister stolperte er über den Verkauf der ostdeutschen Autobahnraststätten.

Artikel 5 von 8