Israel Folau (30), umstrittener Rugbystar aus Australien, sieht die Waldbrände und die Jahrhundertdürre in seiner Heimat als Zeichen Gottes. Damit würden die Legalisierung der Homo-Ehe und der Abtreibung bestraft, heißt es in einer auf der Facebook-Seite seiner evangelikalen Gemeinde veröffentlichten Predigt des Sportlers. Das australische Parlament hatte nach einer Volksbefragung im November 2017 die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare beschlossen. Vor knapp zwei Monaten legalisierte New South Wales als letzter australischer Bundesstaat die Abtreibung. In den verheerenden Waldbränden der vergangenen Wochen kamen mindestens sechs Menschen ums Leben; hunderte Häuser gingen in Flammen auf.
Hollywoodstar Matt Damon (49) berichtet von einer Lebenskrise. „Ich wollte wegen meiner Familie ein Jahr lang pausieren, weil ich zuvor fünf Filme hintereinander gedreht hatte. Aber 2017 lag mein Vater im Sterben, und deshalb gingen wir in meine Heimatstadt Boston zurück, damit ich bei meinem Vater im Krankenhaus sein konnte. Es war ein schreckliches, sehr hartes Jahr“, sagte Damon im Interview der „Augsburger Allgemeinen“. Weil dies für seine Familie keine wirkliche Pause gebracht habe, habe er nochmals ein Jahr Auszeit drangehängt. „Das war wirklich nötig.“
Musiker Michael „Michi“ Beck und seine Bandkollegen huldigen einer besonderen Tradition. Früher habe er sich mit den „Fantastischen Vier“ zum Schreiben „zu viert in die Hütte einer Freundin im Bregenzerwald zurückgezogen und da auch mal nackt Bäume gefällt“, sagte der 51-jährige Beck bei der Premiere der Kindershow „Im Labyrinth der Bücher“. „Nächste Woche treffe ich mich wieder mit den Jungs in der Hütte. Wir wollen unsere große 30-Jahre-Jubiläums-Stadiontour vorbereiten.“ Die Hütte sei ideal, weil man da kreativ werden und sich voll auf die Arbeit konzentrieren könne, „weit weg von den Alltagsdingen“. Allerdings ohne das Bäumefällen. „Dafür ist es jetzt zu kalt.“