Schwede wegen Sterbehilfe verurteilt

von Redaktion

Stockholm – Weil er seiner schwerkranken Ehefrau eine tödliche Dosis Morphin verabreicht hatte, ist ein Mann in Schweden zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden. Das Bezirksgericht der Region Angermanland – 450 Kilometer nördlich von Stockholm – verurteilte ihn wegen Totschlags zu 18 Monaten Haft. Als mildernden Umstand betrachtete das Gericht, dass die Frau sterben wollte. Der 63-jährige Mann aus dem Dorf Nordingrå wollte das Urteil nicht kommentieren. Es wird aber davon ausgegangen, dass sein Anwalt in Berufung geht. Jemanden vorsätzlich zu töten, sei selbst dann eine Straftat, wenn der oder die Getötete damit einverstanden sei, sagte die Vorsitzende Richterin.

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