IN KÜRZE

von Redaktion

14 Monate nach der Ermordung des saudi-arabischen Journalisten Jamal Khashoggi hat dessen Verlobte der Weltgemeinschaft vorgeworfen, keine ausreichenden Konsequenzen im Umgang mit der Führung in Riad gezogen zu haben. Es habe zuletzt „keine bedeutsamen Aktionen gegenüber Saudi-Arabien“ vonseiten der internationalen Gemeinschaft gegeben, sagte Hatice Cengiz am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Brüssel. An dieser nahm auch die UN-Berichterstatterin für außergerichtliche Tötungen, Agnès Callamard, teil. Cengiz warf der internationalen Gemeinschaft „Passivität“ vor und forderte die Einleitung internationaler Ermittlungen. Es handle sich um keinen Fall, der einfach zu den Akten gelegt werden könne, sagte Cengiz. Die Tötung ihres Verlobten bezeichnete sie als den „unmenschlichsten“ Mord der Moderne. „Ich will, dass dies die Leute weiter stört. Einige müssen darüber um den Schlaf gebracht werden.“ Callamard bezeichnete auch die Reaktion der EU auf den Mord als „extrem enttäuschend“. Die internationale Gemeinschaft habe signalisiert, dass Staaten nach dem Mord an einem Journalisten keine Konsequenzen zu fürchten brauchen, solange sie mächtig genug sind. Callamard hatte im Juni eine Untersuchung vorlegt, in dem „glaubwürdige Beweise“ für eine Verwicklung von Saudi-Arabiens mächtigem Kronprinzen Mohammed bin Salman aufgeführt wurden. Schlagersänger Heino (80) und seine Frau Hannelore (77) liebäugeln nach eigenen Worten mit einem Umzug aus dem beschaulichen Bad Münstereifel in eine Stadtwohnung in Düsseldorf. Zwar sei er mit seinem aktuellen Wohnort zufrieden, erzählte Heino am Dienstagabend in Nordrhein-Westfalens Landeshauptstadt. Aber: „Hannelore liebt Düsseldorf.“ Denkbar sei ein Umzug schon 2020. Wie ernst es dem Musiker und seiner Frau – die beiden sind seit gut 40 Jahren verheiratet – mit dem Ortswechsel tatsächlich ist, blieb jedoch unklar. Zurzeit bereitet sich der Sänger auf eine Tournee im kommenden Jahr vor.

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